Unsere Werkstätten für behinderte Menschen sind KEINE beruflichen Einbahnstraßen. Wir kümmern uns um jeden Einzelnen mit all seinen sozialen, motorischen und geistigen Fähigkeiten, da wir jeden Menschen mit seinen individuellen Besonderheiten sehen. Unser Ziel ist es, Ihre individuellen Fähigkeiten und Fertigkeiten zu fördern und zu festigen, um Ihnen einen adäquaten Arbeitsplatz anbieten zu können.

Falls Ihnen die berufliche Perspektive in unserer Werkstatt nicht ausreicht, suchen wir gemeinsam mit Ihnen nach einem entsprechenden externen Praktikumsplatz bei einem Unternehmen oder einer öffentlichen Einrichtung. Wenn Sie sich in diesem Wirtschaftsbetrieb bewähren, klären wir gemeinsam mit Ihnen ab, ob sich daraus ein Außenarbeitsplatz oder eine Arbeitsstelle auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt entwickeln kann.


Außenarbeitsplätze

sind Arbeitsplätze außerhalb der Werkstatt für Menschen mit Behinderung in Unternehmen und Betrieben des allgemeinen Arbeitsmarktes in denen Beschäftigte arbeiten können.

Die dort Beschäftigten bleiben Mitarbeiter/innen der WfbM, sind aber in die Arbeits- und Produktionsabläufe der Unternehmen des allgemeinen Arbeitsmarktes eingebunden. Dieses Angebot eröffnet Beschäftigten aus dem Berufsbildungsbereich und den Arbeitsbereichen der Werkstätten die Möglichkeit, weitere berufliche Erfahrungen zu sammeln.

Die Dauer der Beschäftigung auf einem Außenarbeitsplatz variiert je nach individuellem Einzelfall und Wünschen des Beschäftigten und des Unternehmens. In der Regel wird mit einem mehrwöchigen Praktikum begonnen, welches dann bei positiver Prognose auf mehrere Monate verlängert werden kann. Ideal wäre es, wenn am Ende des Außenarbeitsplatzverhältnisses eine unbefristete Übernahme in ein sozialversicherungspflichtiges Beschäftigungsverhältnis erfolgt.

Während der gesamten Zeit am Außenarbeitsplatz wird der Beschäftigte durch einen Integrationsbegleiter unserer Werkstatt regelmäßig am Arbeitsplatz besucht. Bei diesen Besuchen werden Probleme und Fragestellungen, die sowohl im privaten als auch im beruflichen Bereich anliegen, besprochen.

Wünschenswert ist es weiterhin, wenn das Unternehmen einen Paten für den Beschäftigten findet, der innerhalb des Unternehmens Ansprechpartner für den Beschäftigten und der Integrationsbegleitung ist.

Gerne können Sie sich als Unternehmen oder Kleinbetrieb über die Möglichkeiten und Vorteile eines Außenarbeitsplatzes bei uns informieren.

Ihre direkte Ansprechpartnerin:

Fachdienst Berufliche Integration
Frau Stefanie Planz

Telefon 09122 / 181 – 404

stefanie.planz@lebenshilfe-schwabach-roth.de

Planz2

Perspektiven

Über die Arbeit hinaus helfen wir unseren Menschen mit Behinderungen bei der Lösung von persönlichen Problemen, bei der Strukturierung und Organisation der persönlichen Lebensumstände und bieten lebenspraktisches Training an. Ziel dieser Maßnahmen könnte z. B. sein, dass Sie zukünftig in einer eigenen Wohnung bzw. einer Wohngemeinschaft außerhalb unserer Wohnstätten leben. Wir unterstützen und beraten auch die Angehörigen.